Dienstag, 27. September 2016

Back to the roots - Lanea

Als ich vor Urzeiten in der Schule das Nähen gelernt habe (ja, es ist echt schon ziemlich lange her ;-) ), gab es stoffmäßig eigentlich nicht viel Anderes als Webware und daher waren meine ersten selbstgenähten Werkstücke ein Rock und ein Shirt aus reiner Baumwolle. Für mein erstes Mal sind diese beiden Teile wirklich nicht schlecht geworden und ich hatte eine Riesenfreude mit dem Ergebnis und beides auch recht oft und gerne getragen.
Damals muss ich auch so richtig "Feuer gefangen" haben, was das Nähen betrifft, denn ich habe mich dann auch zu Hause an die Nähmaschine meiner Mama gesetzt und anhand von Schnitten und Anleitungen aus ihren Burdaheften für mich Kleidung genäht.

Als ich von zu Hause ausgezogen bin, habe ich mich platzbedingt einige Zeit mehr aufs Stricken und Häkeln verlegt, auch Basteln habe ich mal ausprobiert, aber vor ein paar Jahren habe ich dann wieder zum Nähen zurückgefunden. Mittlerweile sind ja viele Schnitte auf Jersey, Interlock oder Sweat ausgelegt und ich habe begonnen, mich mit diesen Materialien intensiver auseinanderzusetzen und wenn ich meinen Stoffschrank jetzt so betrachte, dann ist da eigentlich ziemlich viel Jersey und Sweat drin.

Aber irgendwie ist bei mir doch auch die Liebe zur Webware geblieben. Umso mehr habe ich mich also gefreut, als Tanja von Sara & Julez verkündete, dass sie einen Schnitt für eine Bluse aus Webware mit dem klingenden Namen "Lanea" herausbringen wird.

Ich mag ja Webware und hier vor allem Viskose im Sommer, wenn es richtig heiß ist, irrsinnig gerne, denn diese Teile sind ja viel luftiger auf der Haut als zB. ein Shirt aus Jersey.

Bei dem heurigen recht wechselhaften Sommer war Lanea in der Variante mit Dreiviertelarm mein absoluter Favorit - einerseits luftig, wenn die Temperaturen zu Mittag mal wieder angestiegen sind, andererseits hat mich der Dreiviertelärmel vor Gänsehaut am Morgen bewahrt ;-) .

Ich zeige euch hier meine allererste Lanea, die im Probenähen bei Tanja entstanden ist. Probenähen bedeutet ja, dass der Schnitt noch nicht ganz ausgetestet ist und möglicherweise noch Anpassungen vorgenommen werden müssen. So passte die erste Version von Lanea obenrum bei mir schon perfekt, aber im Hüftbereich war es doch ein bisschen knapp und Webware ist ja nicht wirklich dehnbar.
Da mir die Bluse aber im Gesamten sehr gut gefiel, habe ich im Hüftbereich auf beiden Seiten einen Keil eingesetzt, der bei der Musterung auch gar nicht so sehr auffällt und so ist diese Lanea für mich dann auch tragbar geworden. Sie ist auch eines meiner Lieblingsstücke - gerade zur Jeans.

Lanea mit Dreiviertelarm in Größe 42
 


Mir gefällt hier besonders der Vokuhila-Style .....


... und die Blenden an den Ärmeln.






Wenn man hier genau hinsieht, dann erkennt man den eingesetzten Keil.

Das ebook von Lanea gibt es hier und im Shop von Tanja findet ihr mittlerweile auch die Miniversion der Lanea für eure Töchter. So steht einem Partnerlook nichts mehr im Wege ;-) .


Verlinkt: Dienstagsdinge, creadienstag HOT, Create in Austria,






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