Sonntag, 12. März 2017

Vestis for me

Es ist ungefähr ein Jahr her, dass ich mir den Schnitt "Vestis" von Elfriede und Fridolin gekauft habe, weil er mir sehr gut gefallen hat und fast genau so lange lag er bereits ausgedruckt in meiner Schnittmustersammlung. Irgendwie kam immer was dazwischen, was dringender gebraucht wurde, und auf einmal war dann der Frühling da und damit auch der Drang eher was für die wärmere Jahreszeit zu nähen.

Aber aufgeschoben ist ja nicht aufgehoben und als nun Antje vor Weihnachten die Mädelsvariante der Vestis, Vestis puella, rausgebracht hat und zeitgleich eine Kapuzenerweiterung für die große Vestis, war das der richtige Schubs, den ich gebraucht habe um den Schnitt endlich zu nähen.

Ich habe mich hier für die Tunika-Variante mit seitlichen Taschen entschieden, weil ich Frostbeule im Winter am liebsten untenrum Hosen trage. Taschen müssen für mich bei Hoodies oder so einer schön warmen Tunika einfach sein - ich brauche was, wo ich meine Hände einstecken kann.
Für das Kapuzenfutter habe ich einen maritimen Jersey mit rauchblauen Ankern auf mintem Untergrund verwendet und damit es zumindest bei der Kordel ein wenig maritim bleibt, entgegen meiner sonstigen Gewohnheit, die Enden mit SnapPap abzunähen, einfach nur einen Knoten reingemacht und die Enden sich aufdrehen lassen. Gefällt mir so ganz gut.

Ich habe auch lange überlegt, ob ich noch einen Plott draufmachen soll oder nicht und wenn ja welchen. Rein maritim wollte ich eigentlich nicht. Irgendwie gefiel mir das für eine doch eher winterliche Tunika nicht so gut, denn für mich ist maritim irgendwie mehr mit Sommer, Sonne, Meer verbunden. 

Fürs erste habe ich meine Vestis nun mal so gelassen - ganz schlicht - und so habe ich sie dann auch als heuriges Weihnachtsoutfit getragen. Und auch jetzt trage ich sie sehr gerne.

Vestis mit Kapuze "Caputium" in Größe 40
 


Taschen sind hier für mich ein absolutes Muss ;-) .








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